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Dekanat Gunzenhausen  |  E-Mail: info@dekanat-gunzenhausen.de  |  Online: http://www.dekanat-gunzenhausen.de

Willkommen

Die Evang.-Luth. Kirchengemeinden Altenmuhr (St.Johannis) und Neuenmuhr (St.Jakobus) begrüßen Sie auf ihrer Internet-Seite!

 

 

Wir freuen uns sehr, dass wir ab 10. Mai in Muhr am See wieder Gottesdienste in der Kirche feiern dürfen und möchten Sie herzlich dazu einladen.

Bitte beachten Sie folgende Hinweise!

 

 

Sonntag ab etwa 11 Uhr finden Sie hier den aktuellen Predigttext sowie den Gottesdienst-/Predigt-Mitschnitt

 

 


Liebe Gemeinde,

wir kommen von Pfingsten her. Am 31. Mai feierten wir in unserer St. Johannis-Kirche den Festgottesdienst – dieses Mal leider ohne das Abendmahl und ohne unseren Posaunenchor. Wir wissen, dass der Heilige Geist unter uns wirkt – der Tröster und Mutmacher, den Jesus selbst seinen Jüngern angekündigt hat.

Der Apostel Paulus schreibt dies im Römerbrief so:
„Hoffnung aber lässt nicht zuschanden werden; denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsre Herzen durch den Heiligen Geist, der uns ge-geben ist.“ (Röm 5, 5)

Wir haben Hoffnung. Und zwar deswegen, weil Gottes guter Geist seine große Liebe zu uns in unsere Herzen „gegossen“ hat! Was für ein gewaltiges, kraftvolles Wort! In Zweifeln, in Anfechtungen, in Krisen, in Notzeiten – da verlieren wir die Hoffnung nicht, weil Gottes Liebe in uns ist.

Glaube, Hoffnung und Liebe sind auch die drei Kennzeichen von Menschen, die sich in ihrem Leben auf Gott verlassen und ihre Zukunft ihm anvertrauen (so im 1. Korintherbrief 13, 13).

Hoffnung ist hier der Kompass, der die richtige Richtung anzeigt, wohin Glaube und Liebe ausgerichtet sind. Indem die Hoffnung auf die Zukunft hin zeigt, gibt sie deutlich zu erkennen, woher unsere Kraft, un-sere Geduld und unsere Ausdauer ihre Energie herbekommen – nämlich von der Vision eines gesegneten Weges mit Gott.

Der ehemalige tschechische Staatspräsident Vaclav Havel hat einmal gesagt:
„Hoffnung ist nicht Optimismus. Es ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht. Sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat ohne Rücksicht darauf, wie es ausgeht.“

Vertraut den neuen Wegen, auf die uns Gott gesandt! Er selbst kommt uns entgegen. Die Zukunft ist sein Land. Wer aufbricht, der kann hoffen in Zeit und Ewigkeit. Die Tore stehen offen. Das Land ist hell und weit.“ (Klaus Peter Hertzsch 1989, in: EG 395).

Herzliche Grüße,
Ihr Pfarrer Karl-Heinz Brendel

 

 

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