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Dekanat Gunzenhausen  |  E-Mail: info@dekanat-gunzenhausen.de  |  Online: http://www.dekanat-gunzenhausen.de

Unterwegs seit 2008

Tourismus Schäferwagenkirche Gottesdienst am See

Man glaubt es kaum: Die Schäferwagenkirchen sind inzwischen zehn Jahre unterwegs. Sie haben tausende von Kilometern zurückgelegt.
Eine „Geh - Hin - Kirche", wie Martin Geisler seinen beiden Kollegen Ekkehard Malcher und mir immer wieder einprägt. Dabei sind wir uns alle drei bewusst, dass der Herr Jesus seinen Jüngern schon vor 2000 Jahren ans Herz gelegt hatte:
„Geht hin zu den Menschen mit der guten Botschaft, die ich Euch gegeben habe." Es ist erstaunlich und bemerkenswert, wie dieses alte Wort in unsere kirchliche Situation und Gegenwart hineinspricht: - Kirche, geh zu den Menschen. - Natürlich gehörte Mut dazu, einige zehntausend Euro in die Hand zu nehmen und etwas Neues zu wagen.

 

Wie kam es dazu?
Der damalige Dekan Gerhard Schleier mit seinem damaligen Jugendreferenten Frank Schleicher und einigen anderen war am Überlegen, wie der Urlauberseelsorge im Dekanat Gunzenhausen ein Gesicht gegeben werden könnte.
Gerhard Baumgärtner als Mitglied der Landessynode war auch mit dabei. Ein Bauwagen war im Gespräch, ein Wohnwagen wurde in Erwägung gezogen und bei der Firma Fendt angefragt. Beweglichkeit war immer in den Vorstellungen da.


Von all dem wusste ich noch nichts, als ich im Januar 2007 nach Gräfensteinberg kam, einen Schäferwagen im Gepäck. Den hatten mir die lieben Auhausener mitgegeben in Sorge, dass ich mit Frau und fünf Kindern nicht ins Gräfensteinberger Pfarrhaus passe. Der Schäferwagen kam auf das Pfarrgrundstück
und dem Dekan fiel das auf.


Ein Gedanke war geboren: Die Schäferwagen - Kirche.
Mit der Zimmerei Stark in Auhausen wurden Verhandlungen aufgenommen, ebenso mit der Firma Ulrich in Gunzenhausen wegen Fahrgestell und Straßenzulassung. Der Dekanatsausschuss stimmte zu und namentlich von Pfarrer Thorsten
Wolff kam der wichtige Vorschlag, drei kleine, einfache Schäferwagen zu bauen statt eines großen, komfortablen.
So nahmen die Dinge ihren Lauf und die Schäferwagen Gestalt an - sie wurden Kirchen.


Natürlich nicht von alleine:
Jugendreferent und Dekan hatten Jugend im Dekanat gesammelt und die - samt den drei Urlauberpfarrern - strichen, schliffen, sägten und gaben den Schäferwagenkirchen viel persönlichen Einsatz und Duft mit.
Ja - die Schäferwagenkirchen waren auch ein Projekt für das Miteinander.
Und es war ein Segen, der Segen Gottes bei diesem Unternehmen. Die Auhausener
hätten nie gedacht, dass sie so ein Projekt anstoßen würden.


Der Segen:
Es war am Himmelfahrtstag 2008. Die drei Schäferwagenkirchen wurden von Kirchenrat Thomas Roßmerkel, demzuständigen Mann aus dem Landeskirchenamt in München, geweiht. Und es hatte geregnet und regnete noch.
Aber die Sonne war auch schon da.
Es gab einen wunderbaren Regenbogen über den drei Schäferwagenkirchen zu dieser Stunde.

Mehr noch: Zwei Regenbogen, einen doppelten Regenbogen, der wie ein Zeichen
den Weihesegen über den drei Kirchen verkörperte, - bestätigte: Zeichen der Hoffnung.
Kirche, die zu den Menschen geht - Ja!
Seit diesem Zeitpunkt sind die Schäferwagenkirchen auf den Messen, den Umzügen, Volksfesten und Straßenfesten.
Bei speziellen Schäferwagenveranstaltungen, Gottesdiensten im Grünen, Trauungen und Taufen. Und natürlich bei unseren Gottesdiensten am Brombach -
und Altmühlsee. Dankbar, sehr dankbar sind wir, die drei Urlauberpfarrer des
Dekanates - Ekkehard Malcher, Martin Geisler und ich - dass wir den Dienst mit diesen wunderbaren Gefährten tun dürfen.
Mögen sie noch lange ein Zeichen, eine Verkörperung des Wortes Jesu an seine Jünger sein:
Geht hin zu den Leuten und bringt ihnen meine gute Botschaft!

 

Pfr. Matthias Knoch

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 Sonnenuntergang am Altmühlsee

Sonnenuntergang Altmühlsee

 

Wenn die Sonne im Abendrot versinkt,

sie einen herrlich neuen Tag verkünd.

Dankbar leben und sich erfreuen an Gottes wunderbarer Welt

Möge Ihr Urlaub von Gott gesegnet sein und Sie erfrischen und stärken an Leib und Seele

„Was für ein Vertrauen“ – unter dieser Losung werden 100.000 Menschen vom 19. bis 23. Juni 2019 in Dortmund zum Deutschen Evang. Kirchentag erwartet.

Kinderzeltlager in den Sommerferien